Ampelini App – Interview

130222_ampelinisInterview mit Klaus Brandenstein vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft, Unfallforschung der Versicherer

Look Mommy: Wie kamen sie auf die Idee zur Ampelini-App?

Klaus Brandenstein: Wir beschäftigen uns schon lange mit dem Thema Kindersicherheit. Vor 7 Jahren haben wir mit dem Ampelinis eigene Figuren entwickelt. Es gibt sie als Webseite, als PC-Software und auch in Malbüchern und Comics. Dann gab es immer wieder Anfragen von Eltern nach einer App, weil die Flash-basierte Webseite nicht auf iOS-Geräten benutzbar ist. So sind zuletzt auch die Apps hinzugekommen. Es war also eine logische Fortsetzung.

Wie war die Resonanz?

Wir haben mehrere Preise bekommen, beispielsweise den goldenen Spatz und zuletzt einen dritten Platz beim Europäischen KinderOnlinePreis. Es gab auch viel positive Berichterstattung und Rückmeldung von Eltern Die IOS-Apps hat schon über 10.000 Downloads, die Android-App etwas weniger. Damit sind wir ganz zufrieden. Es ist ja ein Komplettpaket mit Webseite, Print und Apps, mit dem wir unsere Themen rüberbringen. Wir haben kein kommerzielles Interesse, sondern wollen Kindern sicheres Verhalten im Alltag näherbringen.

Wie passt das zusammen – ernsthafter Versicherungsverband und bunte Kinder-Spiele?

Wir beschäftigen uns in der Unfallforschung mit vielen verschiedenen Themen – von Radwegen bis zu Crashtests. Verkehrserziehung und Prävention gehört auch dazu. Letztlich sind die Ampelinis auch ernsthaft, denn sie vermitteln richtige und wichtige Empfehlungen zur Sicherheit im Haushalt und draußen.

Unsere Arbeit soll der Zielgruppe angemessen sein, Vorschulkinder muss man anders ansprechen als Motorradfahrer oder Straßenplaner.

Die Ampelinis sind entstanden aus dem Thema Verkehrserziehung. In dem Bereich unterstützen wir beispielsweise auch Jugendverkehrsschulen bei der Anschaffung von Fahrrädern. Wir sehen, dass Eltern umsorgender und beschützender werden. Wir wollen Kindern Tipps zur Sicherheit geben, damit sie sich selbstständiger in ihrer Umgebung bewegen können. Natürlich sprechen wir dabei auch die Eltern an und sensibilisieren sie für mögliche Gefahren.

Was sind Ihre Ideen für die Zukunft?

Zur Zeit arbeiten wir an einer neuen App mit den Ampelinis. Sie wird eine Art Wimmelbild-App sein, in der man viel zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr entdecken kann, und richtet sich an Kinder zwischen 4 und 7 Jahren.

Im Printbereich geht es auch weiter mit neuen Ampelini-Publikationen. Neue Abenteuer mit den Ampelinis wird es auch in den nächsten Jahren noch geben. Wir werden dabei mit der Zeit gehen und uns neuen Medien und veränderten Themen anpassen.

Herzlichen Dank für das Interview!

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